Kunst nach 1945 in Deutschland

Die Ständige Sammlung der Kunsthalle Schweinfurt im Überblick

Die Kunsthalle Schweinfurt widmet sich der zeitgenössischen Kunst. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2009 hat sich das Haus als einer der zentralen Orte für Gegenwartskunst in Deutschland etabliert. Auf knapp 2.000 Quadratmetern können Besucher Meisterwerke der Kunst von den 1950er-Jahren bis heute erleben.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Kunsthalle Schweinfurt wurde die Dauerausstellung grundlegend überarbeitet. Fortan präsentiert sich die hochkarätige Sammlung zur „Kunst nach 1945 in Deutschland" auf zwei Geschossebenen. Die großzügige Hängung lässt den einzelnen Werken viel Freiraum und ermöglicht spannende Gegenüberstellungen.

Im Erdgeschoss werden die kunsthistorischen Highlights der Sammlung in den Bereichen Informel und Neofiguration gezeigt, mit Werken der Künstlergruppen Quadriga, ZEN 49, junger westen sowie SPUR, WIR, GEFLECHT und Kollektiv Herzogstraße. Künstler wie Willi Baumeister, Georg Meistermann, Karl Otto Götz, Fritz Winter und Peter Brüning sind genauso vertreten wie HP Zimmer, Helmut Rieger, Hans Matthäus Bachmayer und Franz Hitzler – um nur einige zu nennen. Die Sammlung ist in ihrer Qualität und Fülle in Deutschland fast einzigartig.

Im Untergeschoss konfrontieren Werke unter dem Titel „Individuum und Gesellschaft“ die Besucher mit gesellschaftspolitischen Fragen. Abgerundet wird der Rundgang mit Arbeiten, die sich der Landschaft- und Architekturdarstellung widmen.

In der großen, neun Meter hohen Halle, in der sich einst das Schwimmbecken befand, finden Wechselausstellungen statt, die seit Jahren für deutschlandweite Aufmerksamkeit sorgen.

Das Gebäude wurde von 1931 bis 1933 nach Plänen von Roderich Fick erbaut und vom Schweinfurter Industriellen Ernst Sachs als Ernst-Sachs-Bad den Bürgern seiner Heimatstadt geschenkt. Seit 2009 wird das innen umgebaute und außen unveränderte historische Gebäude als Kunsthalle der Stadt Schweinfurt genutzt – ein Architekturdenkmal mit Kunstgenuss. 

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