Hans Plaschek. Höllenstürze, Hahnenkämpfe, Nette Abende

17. März bis 11. Juni 2023

Die umfassende Retrospektive präsentiert zum 100. Geburtstag einen aktuellen Blick auf das Œuvre des scharfzüngigen Autors und Malers Hans Platschek (1923-2000).

„...und abends braten wir uns dann einen Tachisten und trinken Rotwein dazu“, schreibt dieser nach Rückkehr aus dem Exil in einem Brief vom 16. September 1957. Mit „Tachisten“ sind Künstler der informellen Malerei gemeint, für deren Überwindung der selbst oft dem Informel zugerechnete Platschek zunächst in seinen Schriften plädierte, um dann selbst mit einem Stilwechsel sein Publikum vor den Kopf zu stoßen.

Die Ausstellung mit hochkarätigen Leihgaben zeichnet nicht nur die malerische Entwicklung Platscheks nach und würdigt seine Rolle als Künstler, Buchautor und Kritiker, sondern bindet ihn auch in das von ihm selbst in Texten „beschriebene“ Umfeld ein mit Werken u.a. von Wols über Asger Jorn, Jacqueline de Jong und SPUR bis hin zu Konrad Klapheck und Werner Büttner.

In Kooperation mit dem Kunstverein Schweinfurt

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