Frauen Hierling - Verschollene Malerinnen?

4. 5. – 2. 9. 2018 in der Parterre der Kunsthalle

Triennale Gewinner Matthias Boehler und Christian Orendt

23. 2. – 27. 5. 2018 in der Großen Halle der Kunsthalle

Sammlung Joseph Hierling

Expressiver Realismus

Die Kunsthalle Schweinfurt

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Thomas Röthel – Stahl pur

Miniaturbild: Thomas Röthel – Stahl pur

10.11. – 26.11.2017
Im Forum 13, Gustl G. Kirchner-Archiv im Künstlerhof Oberndorf, Hauptstraße 13

Fr 10., Sa 11., So 12. November 2017
Fr 17., Sa 18., So 19. November 2017
Fr 24., Sa 25., So 26. November 2017

Geöffnet jeweils 14 – 18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung 09721 802215.
Eintritt frei.

Künstlergespräch am Samstag, den 11. November 2017, 16-18 Uhr

Bei Interesse an einer Führung im Kirchnerarchiv wenden Sie sich bitte an den Schweinfurter
Museums-Service unter Tel.: 09721 51-4744.

Die Ausstellung im Künstlerhof ist das dritte Projekt einer Trilogie, die sich im Forum 13 dem Thema Holz pur 2015 und Glas pur 2016 nun dem Material Stahl widmet. Der in Mittelfranken lebende Künstler Thomas Röthel zählt zu den herausragenden deutschen Bildhauern und ist in der Kunsthalle Schweinfurt mit einer monumentalen Plastik im Innenhof vertreten.

„Die Techniken, die Thomas Röthel anwendet, sind dem Schmiedehandwerk seit Urzeiten vertraut: Das Erhitzen des Stahls im glühenden Feuer, der dann durch Drehen oder Biegen unter Einbeziehung von vorher angebrachten Einschnitten in eine vom Künstler kontrollierte, neue Form gebracht wird. Das eigentliche Faszinosum an Röthels Skulpturen ist ihre frappante Einfachheit, gepaart mit der schlichten Monumentalität, die nicht bloß den Abmessungen des Materials geschuldet ist. Bei aller Abstraktion entstehen aus einem Stück Stahl anthropomorph anmutende Figuren, die ihre Ahnen bei vorzeitlichen Idolen zu haben scheinen.

Letztendlich ist nicht das Denkmal eines Körpers das Anliegen von Thomas Röthel, sondern die ideale Skulptur als ultimative künstlerische Aufgabe. Die Themen sind Proportion und Linienführung. Er gleicht in diesem Bemühen dem Cellisten, der immer wieder neu versuchen muss, aus der Fülle der Möglichkeiten intuitiv den einzig richtigen Ton zu greifen. Dann, und nur dann, ist sein Kunstwerk „vollendet“. Genauso könnte man Thomas Röthels Bildwerke als Form gewordene Physik bezeichnen:
Jede Linie, jede Krümmung ist gemäß den gegebenen Bedingungen des Materials mit mathematischer Genauigkeit vorher berechenbar. Und doch gibt es nur einen mit dem bloßen Verstand nicht fassbaren Moment der Genese, bei dem aus einem Stahlblock ein Kunstwerk jenseits von Mathematik und Physik wird. Thomas Röthel lässt die diesem innewohnenden
naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten zur Gestalt gewordenen Poesie werden.“ (Erich Schneider)

Zur Ausstellung erscheint eine Broschüre.

Ineinandergreifen,-2017-Stahl,-gebogen---Foto-Thomas-RöthelHorizontale-Entwicklung,-2016-Stahl,-im-glühenden-Zustand-gedreht---Foto-Thomas-Röthel

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