JEDER GEGEN JEDEN

26. Juli – 27. Oktober 2019

 

 

Werner Pokorny

19.07.2019 - 08.09.2019 in der großen Halle der Kunsthalle

Die Kunsthalle Schweinfurt

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JEDER GEGEN JEDEN - Skulpturen-Installation von Ottmar Hörl

Miniaturbild: JEDER GEGEN JEDEN - Skulpturen-Installation von Ottmar Hörl

26. Juli – 27. Oktober 2019 im Innenhof der Kunsthalle Schweinfurt

 JEDER GEGEN JEDEN

 

Skulpturen-Installation von Ottmar Hörl

 

26. Juli – 27. Oktober 2019

im Innenhof der Kunsthalle Schweinfurt

 

Beethoven, Dürer-Hase oder Rückert. Die Arbeiten des international bekannten Konzeptkünstlers Ottmar Hörl sorgen stets für Aufsehen. Nun kommt er nach Schweinfurt – mit einer extra für den Innenhof der Kunsthalle konzipierten Skulpturen-Installation JEDER GEGEN JEDEN.

 

Sein Fokus richtet sich dabei auf die Situation globaler Gesellschaften im Hier und Jetzt und thematisiert ein hochaktuelles Phänomen: die Auflösung weltpolitischer Strukturen und die damit einhergehende Zunahme von individueller Gewaltbereitschaft, Aggression und provinziellen Konflikten. Durch die Digitalisierung, das Internet, die Informationsflut, Fake-News und Hass-Kommentare werden neue Konflikte geschürt. Man lässt seinen negativen Gefühlen gerne freien Lauf. Jeden Tag gibt es neue Meldungen: Prügel- und Messerattacken, Amokläufe, Nachbarschafts- und Familienstreitigkeiten mit dramatischen Ausgängen. Politiker schüren bewusst mit aggressiver Rhetorik und Meinungsmache Hass, Angst und negative Gefühle, so beispielsweise Alexander Gauland von der AfD, die heute im Bundestag sitzt: „Wir werden Frau Merkel jagen“ (in: Der Spiegel vom 24.09.2017). Demokratien sind längst in Gefahr, durch Manipulationsstrategien per Internet unterwandert zu werden. Gehen wichtige Werte verloren? Wie gehen wir miteinander um? Geht es nur noch um die gnadenlose Bereicherung des Einzelnen, einzelner Staaten? Steht das Prinzip der Menschlichkeit und Solidarität auf dem Spiel? Wohin bewegt sich die Welt? Und was bedeutet das in letzter Konsequenz?

 

Ottmar Hörl entschied sich früh, „nicht nur für eine Elite, sondern für die gesamte Gesellschaft zu arbeiten“. Aus dieser Konsequenz heraus entwickelt und realisiert er bis heute Installationen für den öffentlichen Raum, die auf seinem Konzept eines künstlerischen Kommunikationsmodells basieren. So hat er die Demokratisierung von Skulptur ebenso wie Debatten zu vielschichtigen Themen im Hinblick auf Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik gefördert, unvorstellbar viele Menschen aller Generationen mit Kunst in Berührung gebracht und zum Nach- wie Umdenken angeregt.

 

BEGLEITPROGRAMM

 

Vernissage am Donnerstag, 25. Juli 2019, 19 Uhr

 

„Tischgespräch“ am Donnerstag, 17. Oktober 2019, 19 Uhr

Ein Gespräch zur politischen Kunst in Deutschland mit dem in Leipzig lebenden Maler Hartwig Ebersbach (geb. 1940 in Zwickau) und dem langjährigen Präsidenten der Nürnberger Akademie der Künste und Konzeptkünstler Prof. Ottmar Hörl. Moderation Karl-Heinz Körblein (Journalist)

 

 

 

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