German Urban Pop Art - Thomas Baumgärtel

30. Juli 2020 – 08. November 2020


Kunst geht fremd ... und bekennt Farbe

Miniaturbild: Kunst geht fremd ... und bekennt Farbe

22. Juli - 8. November als Intervention in der Ständigen Sammlung

Das jährliche unterfränkische Kooperationsprojekt Kunst geht fremd startet auch in der Kunsthalle Schweinfurt in eine neue Runde. Dort mischt sich bis 8. November eine wertvolle chinesische Vase des 17. Jahrhunderts aus dem Bestand der Museen Schloss Aschach unter die abstrakte Nachkriegskunst des Informel und sorgt gewollt für Irritationen. Auf den zweiten Blick sind diese jedoch weniger stark als angenommen und es ergeben sich spannende Bezüge.

Zwischen der chinesischen Porzellanmalerei und der Kunst in Deutschland nach 1945, dem Kernbestand der Kunsthalle Schweinfurt, bestehen zahlreiche Verbindungen: Einige der informellen Künstler, die im Erdgeschoss einen Schwerpunkt der ständigen Sammlung bilden, ließen sich etwa von der asiatischen Kalligraphie beeinflussen, wie beim aufmerksamen Rundgang schnell auffällt. Schon der Gruppenname „ZEN 49“, unter dem sich viele Vertreter der Kunstrichtung zusammenfanden, lässt die Nähe zum fernöstlichen Raum vermuten.

Wer noch mehr über die fremdgehende Vase und deren Verbindungen zu Schweinfurt erfahren möchte, kann dies beim Vortrag mit Rundgang am 8. Oktober, um 19 Uhr mit Josefine Glöckner, der Leiterin der Museen Schloss Aschach, und Jan Soldin in der Kunsthalle. Zudem starten dort jeden Sonntag um 14.30 Uhr spannende themenbezogene öffentliche Führungen.

Mehr zu den Fremdgängern aller sechzehn teilnehmenden unterfränkischen Museen und ihrem Begleitprogramm finden Sie unter www.kunst-geht-fremd.deexterner Link.

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