Selçuk Dizlek - in flux: LinieRaumLicht

Miniaturbild: Selçuk Dizlek - in flux: LinieRaumLicht

4.2. - 20.3.2022

Große Halle

Ein schwarzer Raum mit farbig leuchtenden Objekten, die eine faszinierende Strahlkraft verbreiteten - diese Installation bei der Triennale IV „Raumzustände – Bildhauerei heute“ überzeugte die Jury unter Vorsitz des Schweinfurter Oberbürgermeisters Sebastian Remelé, Selçuk Dizlek zum Sieger zu küren. Die damit verbundene Einzelausstellung sowie der begleitende Katalog ermöglichen nun einen Einblick in den gesamten Kunstkosmos des in Schweinfurt ansässigen Künstlers. Und dieser ist weit umfänglicher als die leuchtenden Plexiglas-Objekte.

Dizlek spielt mit Licht und Linien, mit Material und Raum; dabei arbeitet er mit unterschiedlichsten Materialien: Eisen, Messing, Beton, farbigem und fluoreszierendem Acrylglas und dem Einsatz realer Lichtquellen. Das formale und inhaltliche Gesamtkonzept, das sich mit Flexibilität umschreiben lässt, bindet die einzelnen Werke zusammen. Dizleks Skulpturen sind geometrisch abstrakt, haben ihren Bezugspunkt in den Traditionen der Konkreten Kunst.

Der 1976 in Schweinfurt geborene Künstler hat an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Prof. Knaupp studiert und an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen, oft im Zusammenhang mit Lichtkunst und Konkreter Kunst.

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